abends, kurz nach 16 Uhr
Die Tage im späten November und dann weiter im Dezember, bis in den Januar hinein sind mir unsymphatisch. Ihre Kürze macht mich schläfrig oder nervös. Kaum hat der Tag begonnen, ist er auch schon wieder zu Ende - oder scheint es zu sein: Noch ist es Nachmittag aber bereits dunkel. Heute habe ich noch nichts Nennenswertes zuwege gebracht, weil ich nervös bin und ich bin nervös, weil ich noch nichts Nennenswertes zuwege gebracht habe.
Auf die Nacht hoffend, gerade im Beginn begriffen.
Gleich - aber erst nochmal zurück zu dem Duo "Schläfrig/Nervös". Eine mir gemäße Alterserscheinung, wie ich annehme: Die Angst, nicht mehr viel zu erreichen im Wechsel mit einer (sogar angenehmen) Müdigkeit.
Auf die Nacht hoffend.
Ich will zeichnen. Mir fehlt der zwingende Antrieb, heute.
Jedesmal ist es dieselbe Angst, wenn ich vor dem leeren Blatt stehe.
Heute mit zweigetelter Aufmerksamkeit: zwischen der unbegonnenen Zeichnung einerseits und diesem noch unfertigen Text.
Auf die Nacht hoffend, gerade im Beginn begriffen.
Gleich - aber erst nochmal zurück zu dem Duo "Schläfrig/Nervös". Eine mir gemäße Alterserscheinung, wie ich annehme: Die Angst, nicht mehr viel zu erreichen im Wechsel mit einer (sogar angenehmen) Müdigkeit.
Auf die Nacht hoffend.
Ich will zeichnen. Mir fehlt der zwingende Antrieb, heute.
Jedesmal ist es dieselbe Angst, wenn ich vor dem leeren Blatt stehe.
Heute mit zweigetelter Aufmerksamkeit: zwischen der unbegonnenen Zeichnung einerseits und diesem noch unfertigen Text.

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